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Head protection equipment

Kopfschutzausrüstung:
Sicherheitshelme & Anstoßkappen



Laut Statistiken von Eurostat machen Kopfverletzungen 198.789 aller nicht tödlichen Arbeitsunfälle und 789 aller tödlichen Arbeitsunfälle aus. Diese Zahl könnte viel niedriger sein, wenn Arbeitnehmer in Branchen mit erhöhtem Sicherheitsrisiko die richtige Schutzausrüstung tragen.


Der richtige Kopfschutz ist in bestimmten Arbeitsumgebungen mit erhöhtem Sicherheitsrisiko unabdingbar. Trotzdem vergessen viele Arbeitnehmer manchmal einen Helm oder eine Schutzkappe zu tragen. Unfälle mit potenziell schweren Kopfverletzungen können sehr schnell geschehen, sich langfristig auf die Gesundheit auswirken und zum Beispiel Hirnaneurysmen und Blutungen zur Folge haben.


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Im Jahr 2015 untersuchte die Europäische Kommission die Arbeitsbedingungen innerhalb der 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Die Teilnehmer der Umfrage wurden gefragt, ob ihre Arbeit das Tragen von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) erfordert und ob sie dies auch tun. Die meisten Arbeiter in den Branchen Landwirtschaft und Industrie gaben an, dass keine persönliche Schutzausrüstung bei ihrer Arbeit erforderlich ist.

Der Anteil der Arbeitnehmer, die PSA in Deutschland (26%) und der Schweiz (29%) verwenden müssen und tatsächlich auch verwenden, ist eher gering, dafür in Frankreich (40%), Großbritannien (43%), den Niederlanden ( 36%) und Belgien (37%) im Vergleich relativ hoch. Der durchschnittliche Prozentsatz der Arbeitnehmer, die PSA verwenden müssen, aber dann doch nicht verwenden, liegt zwischen 2% und 4%.

Number of accidents caused by falls
Quelle: Eurofound

Diese Statistiken zeigen, wie stark Arbeiter Unfällen und Verletzungen am Arbeitsplatz ausgesetzt sind und wie wichtig es für Arbeitgeber ist, ihre Mitarbeiter mit der geeigneten persönlichen Schutzausrüstung auszustatten, damit Verletzungen am Arbeitsplatz verhindert oder zumindest minimiert werden können.

Alle Arbeiter, die in Bereichen arbeiten, in denen die Gefahr einer Kopfverletzung durch Aufprall, herabfallende Gegenstände oder Stromschläge und Verbrennungen besteht, sollten durch Schutzhelme geschützt werden. Schutzhelme sollten generell bei den meisten allgemeinen Bauarbeiten, bei Arbeiten mit Hebegeräten und hängenden Lasten, in der Forstwirtschaft und bei Arbeiten in Brunnen, Schächten oder Tunneln getragen werden. In all diesen Situationen schützt die Verwendung von PSA vor Verletzungen des Kopfes und des Schädels.





Grundlegende Sicherheitsregeln für den Kopfschutz


Der Kopfschutz ist eines der am häufigsten verwendeten persönlichen Schutzausrüstungen (PSA). Er schützt den Kopf des Benutzers vor:

  • Schlägen von herabfallenden Gegenständen,
  • Schläfgen von fixierten und gefährlichen Gegenstände am Arbeitsplatz,
  • Seitenkräften (bei manchen Kopfschutzausrüstungen)
  • Offenen Flammen, Metallspritzern, Stromschlägen und hohen Temperaturen.

Unabhängig von der Art des verwendeten Kopfschutzes sollten Sie beim Einstellen und Positionieren der Kopfschutzausrüstung die nachstehenden Empfehlungen beachten:

  • Der Gurt an der Helmspitze muss eng am Kopf anliegen.
  • Das Kopfband, das um den Kopf läuft, sollte eng an Stirn und Nacken haften.
  • Der Schutzhelm sollte sicher am Kopf befestigt sein. Die Bewegung des Helms sollte durch den Mindestabstand zwischen der harten Schale und dem Schädel begrenzt sein, um ein gutes Gleichgewicht und einen niedrigen Schwerpunkt zu gewährleisten.
  • Der Helm sollte so eingestellt werden, dass er auch ohne Verwendung eines Kinnriemens auf dem Kopf bleibt, ohne zu fallen.
  • Welches Material sich am besten eignet, hängt von der Art der Schutzausrüstung und der zu erwartenden Gefahr ab. Zum Beispiel kann Weichschaum kleinere Stoßbelastungen wie Stöße eines Projektils oder einer Balles absorbieren und in seine ursprüngliche Form zurückkehren für einen erneuten Gebrauch. Größere Stoßbelastungen benötigen jedoch einen nicht elastischen, härteren Schaumstoff, der nach dem Aufprall nicht in seine usrpüngliche Form wiederkehrt.


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Arten von Kopfschutz


Kopfschutzausrüstung kann in zwei Kategorien unterteilt werden: Sicherheitshelme und Anstoßkappen. Wir werden beide Kategorien einzeln näher beschreiben.

Sicherheitshelme

Sicherheitshelme oder Schutzhelme sollen die Schlagkraft absorbieren und so den Träger schützen. Ein Sicherheitshelm kann außerdem mit Gehörschutz und Visier ausgestattet werden. Bei einem Schlag absorbieren die Schale und die Schutzpolsterung im Helm den Stoß und werden dadurch teilweise beschädigt oder zerstört. Wie andere persönliche Schutzausrüstung auch müssen Schutzhelme europäischen Normen oder gleichwertigen anderen nationalen Normen entsprechen, was auch als Kennzeichnung in der Schale ersichtlich sein muss.

Für die Auswahl der richtigen Schutzausrüstung sollte man die Typen und Industrieklassen kennen, in welche Schutzhelme unterteilt sind. Es gibt zwei Arten von Schutzhelmen:

  • Typ 1: Helme mit einer Krempe, welche die Aufprallkraft reduzieren sollen, die durch Schläge auf die Oberseite des Kopfes entsteht.
  • Typ 2: Helme ohne Krempe aber mit einer Spitze, die sich nach vorne erstreckt. Dies soll die Kraft von seitlichen Stößen oder von Stößen auf die Oberseite des Kopfes verringern.

Industrielle Sicherheitshelme werden in drei Klassen unterteilt:

  • Klasse G (früher Klasse A) umfasst allgemeine Helme, die einen begrenzten Spannungsschutz bieten (bis zu 2200 Volt).
  • Klasse E (früher Klasse B) umfasst Helme für Elektroarbeiten und Elektrizitäts-Versorgungsunternehmen, die Schutz vor freiliegenden elektrischen Hochspannungsleitern bis zu 20000 Volt bieten.
  • Klasse C umfasst Helme, die keinen elektrischen Schutz bieten und oft elektrisch leitfähig sind.

Helme können mit einer breiten Palette an Zubehör ausgestattet werden, um sie für verschiedenste Arbeitsbedingungen besser geeignet zu machen. Beispiele sind ein Halteband, das unter dem Kinn oder im Nacken getragen wird, oder eine Halterung zur Befestigung einer Lampe.

Auch Augen- oder Gesichtsschutzschirme, breite Krempen oder Nackenkrempen für zusätzlichen Schatten in heißen Klimazonen, gegen schlechte Wetterbedingungen oder Spritzer von geschmolzenem Metall, aber auch zusätzliches Futter für kalte Bedingungen sind Beispiele für Helmezubehör.

Man sollte darauf achten, dass das Zubehör und die Befestigungssysteme weder die Sicherheitseigenschaften des Helms, noch das Gleichgewicht oder den Komfort des Helms beeinträchtigen.

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Anstoßkappen


Stoßkappen sind für leichte, nicht intensive Schläge bestimmt und bieten deshalb nicht denselben Schutz wie Helme. Sie sollten daher nicht als Ersatz für Schutzhelme getragen werden. Sie haben die Form von Plastikschirmen, die in einheitliche Baseballkappen passen und somit bequemer zu tragen sind. Aus diesem Grund bevorzugen einige Arbeiter Anstoßkappen statt Sicherheitshelmen.

Industrielle Stoßkappen haben folgende Vorteile:

  • Vermeiden den Druck, der durch das Kopfband und den Gurt entstehen
  • Stoßkappen sind leichter als Sicherheitshelme und somit ist das Gewicht auf die Nackenmuskulatur geringer
  • Die Belüftung ist bei Stoßkappen auch besser, was insbesondere für körperliche Arbeiten oder Arbeiten bei hohen Temperaturen angenehmer sein kann

Mit einem Kunststoffeinsatz kann weniger kinetische Energie aufgenommen und abgeführt werden. Bei höherer Aufprallenergie von Gegenständen oder hohen Temperaturen bietet somit nur ein Schutzhelm ausreichende Sicherheit. Bedenken Sie, dass beide Produkte den Kopf schützen, jedoch keinen Schutz für Hals oder Wirbelsäule bieten. Wenn Sie zum Beispiel Arbeiten in der Höhe ausführen, sollten sich Arbeiter nicht nur auf Schutzhelme verlassen, sondern sollten für die Arbeit in der Höhe geeignete persönliche Schutzausrüstung tragen.

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Konstruktion und Kennzeichnung von Schutzhelmen


Unabhängig vom Hersteller haben Schutzhelme eine ähnliche Konstruktion wie auf der folgenden Abbildung dargestellt.
Construction and markings of safety helmet

In diesem Beispiel sind die verschiedenen Teile des Helmes:

  1. Schale: starrer Außenbereich des Helms
  2. Gurtzeug: Innenteil des Helms (an der Innenseite der Schale befestigt)
  3. Befestigung des Gurtzeugs
  4. Stirnband: Konturiert den Kopf um die Stirn und den Schädel, ermöglicht eine stabile Positionierung des Helms auf dem Kopf des Trägers, ist mit einem Verstellmechanismus ausgestattet
  5. Schweißband: kommt häufig in Schutzhelmen vor, um Schweiß zu absorbieren
  6. Visier
  7. Kinnriemen: um den Helm in Position zu halten

In der Schale des Helmes sollten Angaben zum Herstellungsdatum, zur Größe, zum angeboteten Schutz und zum Typ beziehungsweise der Klasse des Helmes enthalten sein, wie Sie im untenstehenden Bild sehen können. Gemäß EN 397 müssen mindestens die folgenden Informationen auf der Innenseite der Helmschale angebracht sein:

  1. Herstellungsdatum (Monat und Jahr)
  2. CE-Kennzeichnung
  3. Größe
  4. Materialeigenschaften
  5. Standard
  6. Hersteller
Markings inside hard hat EN397

Ein Helm, der zusätzliche Schutzmerkmale bietet, kann auf der Schale auch ein Etikett mit folgenden Informationen haben:

-20 °C / -30 °C / -40 °C Sehr niedrige Temperaturen
+150 °C Sehr hohe Temperaturen
440 Volt Wechselstrom Elektrischer Widerstand: Bietet Schutz gegen stromführende Stromleiter bei versehentlichem Kontakt mit dem Helm bis zur angegebenen Spannungsgrenze
MM Molten metal (Geschmolzenes Metall): garantiert, dass keine flüssigen Metallspritzer eindringen, was auf eine hitzebeständige Qualitätsskala hinweist
LD Lateral deformation (seitliche Verformung): bietet Schutz gegen seitlichen Druck und zeigt die verbesserte seitliche Festigkeit des Helms
1000 Volt Anwendungen bis zu 1000 Volt Wechselstrom
Doppeltes Dreieck + Klasse 0 + Serien- oder Chargennummer Geprüft nach EN 50365 für den Einsatz in der Nähe von 1000 Volt Wechselstrom (Klasse 0)
Bild einer Eichel Deutsches Kennzeichen für die Forstwirtschaft


Verschiedenste Materialien werden für Schutzhelme verwendet und können je nach Hersteller variieren. Es gibt jedoch einige Standardmaterialien für Schutzhelme.

ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol): ist ein Copolymer, das durch Polymerisieren von Styrol und Acrylnitril in Gegenwart von Polybutadien hergestellt wird. ABS ist stoßfest und hält einem Temperaturbereich von -40 ° C bis 100 ° C stand.

HDPE (Hi-Density Polyethylene, Polyethylen hoher Dichte): Ein thermoplastisches HDPE besitzt eine stärkere intermolekulare Kraft und Zugfestigkeit als Polyethylen niedriger Dichte. Es ist zudem härter, undurchsichtiger und kann höheren Temperaturen standhalten (120 ° C für kurze Zeit, 110 ° C kontinuierlich).

PC (Polycarbonat):Eine besondere Gruppe von thermoplastischen Polymeren und mit guter Temperaturbeständigkeit, Schlagfestigkeit und optische Eigenschaften. Obwohl Polycarbonat schlagfest ist, weist es eine geringe Kratzfestigkeit auf. PC behält seine Eigenschaften über einen weiten Temperaturbereich (von -40 ° C bis 115 ° C) bei.

PP (Polypropylen): Ein thermoplastisches Polymer, normalerweise fest, flexibel und mit guter Ermüdungsbeständigkeit. Der Schmelzpunkt liegt bei ca. 160 ° C.

Glasfaser (glasfaser- und phenolimprägnierte Textilien): dies ist ein Material aus extrem feinen Glasfasern. Eigentlich als faserverstärktes Polymer (GFK) oder glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK) bekannt. Es hat keinen echten Schmelzpunkt, erweicht jedoch bei 2.000 ° C.



Normen und Vorschriften


Die europäische Rahmenrichtlinie "Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Arbeitnehmer bei der Arbeit" (Richtlinie 89/391 EWG) wurde 1989 verabschiedet und war ein wesentlicher Schritt zur Verbesserung der Konditionen am Arbeitsplatz. Der Rahmen garantiert minimale Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen in der gesamten Europäischen Union, während die Mitgliedstaaten strengere Maßnahmen beibehalten oder einführen können.

Dies sind die wesentlichen Normen bezüglich des Kopfschutzes:

  • EN 14052: Hochleistungs-Industrieschutzhelme
  • EN 397: Industrieschutzhelme
  • EN 812: Industrie-Anstoßkappen
  • EN 50365: Elektrisch isolierende Helme für Arbeiten an Niederspannungsanlagen
  • EN 12492: Bergsteigerausrüstung - Bergsteigerhelme
  • EN 443: Feuerwehrhelme für die Brandbekämpfung in Gebäuden und anderen baulichen Anlagen

Die relevantesten Normen sind EN 397, EN 812 und EN 14052, welche im Folgenden näher beschrieben werden.


EN 397 – Industrieschutzhelme

Gemäß EN 397 müssen Schutzhelme so gestaltet sein, dass sie den Träger vor Stürzen und vor scharfen und spitzen Gegenständen schützen. Bei einem Schutzhelm, der die Stoßdämpfungsanforderungen der EN 397 erfüllt, darf die übertragene Höchstkraft 5 kN nicht überschreiten.

Um die Übereinstimmung mit EN 397 zu testen, wird der Helm auf eine Kopfform gesetzt, die auf einer Kraftmessdose auf einer festen Unterlage montiert ist. Dann wird ein Gegenstand (mit einer halbkugelförmigen Oberfläche mit einer Masse von 5 kg) aus einer Höhe von 1 Meter auf den Helm fallen gelassen.

Der Test für die Penetrationsanforderungen nach EN 397 ist ähnlich: Ein Objekt wird aus einer bestimmten Höhe auf den Helm fallen gelassen, der an einer Kopfform befestigt ist. In diesem Fall handelt es sich bei dem Schlagkörper jedoch um einen spitzen Kegel (3 kg schwer und aus einer Höhe von 1 Meter). Statt die übertragene Kraft zu messen, wird beurteilt, ob der Schlagkörper die Kopfform unter dem Helm berührt.

Dieser Test kann durchgeführt werden, indem ein Indikatormaterial (Plastilin oder weiches Metall) auf der Kopfform angebracht wird oder indem ein elektrischer Kontakt zwischen dem Schließer und der Kopfform hergestellt wird. Wenn der Schläger die Kopfform berührt, wird ein Alarm ausgelöst.

Einen vollständigen Schutz bieten Helme nur, wenn sie durch einen Kinnriemen am Kopf gehalten werden. Daher muss auch die Kinnriemenverankerung gemäß EN 397 geprüft werden: Der Kinnriemen muss im entspannten Zustand eine Mindestbreite von 10 mm haben und muss an der Schale oder am Kopfband befestigt werden.

Die Festigkeit der Riemenverankerung sollte ausreichen, um den Helm am Kopf zu halten, den Träger jedoch nicht einengen beziehungsweise strangulieren. Eine Kraft wird auf einen künstlichen Kiefer mit einer Geschwindigkeit von 20 N pro Minute ausgeübt, bis der künstliche Kiefer gelöst wird, da nur die Verankerung versagt. Gemäß EN 397 muss die Kraft, bei der dies auftritt, mindestens 150 N und höchstens 250 N betragen soll.

Industrieschutzhelme, die der Norm DIN EN 397 entsprechen, sollten die folgenden Sicherheitsanforderungen erfüllen:

Bindende Anforderungen Optionale Anforderungen
  • Stoßdämpfend, vertikal
  • Durchdringungsresistent gegen scharfe und spitze Gegenstände
  • Feuerresistent
  • Befestigungssystem: Kinnriemenbefestigung. Kinnriemen löst sich bei mindestens 150 N und maximal 250 N
  • Wirksamkeit des Befestigungssystems: Während des Stoßdämpfungs- und Penetrationstests darf sich der Helm nicht vom Testkopf lösen
  • Sehr niedrige Temperaturen (-20°C oder -30°C)
  • Sehr hohe Temperaturen (+150 °C)
  • Elektrische Insulation (440 Volt)
  • Geschmolzenes Metall (MM - Molten Metal)
  • Seitliche Verformung

EN 14052 – Hochleistungs-Industrieschutzhelme

Helme, die EN 14052 entsprechen, müssen den Träger vor herabfallenden Gegenständen und seitlichem Aufprall sowie den daraus resultierenden Schäden an Gehirn, Schädel und Hals schützen.

Die Tests, die zur Bewertung der Stoßdämpfung für EN 14052 durchgeführt werden, ähneln denen von EN 397, haben jedoch eine wesentlich höhere Aufprallenergie und die Auswirkungen werden sowohl an der Krone, an der Vorderseite, an den Seiten und an der Rückseite des Helms durchgeführt.

Die Schläge auf die Krone haben eine Aufprallenergie von 100 J (dies ist eine Masse von 5kg, die von ungefähr 2,04 Metern fällt) und Schläge auf den Teil des Helmes, der nicht die Krone ist, eine Energie von 50 J (5 kg fallen von ungefähr 1,02 Metern), während die Kopfform um 15°, 30°, 45° und 60° geneigt ist.

Beim Penetrationstest wird der konische Anschlag für die Prüfung nach EN 397 durch einen flachen Klingenschlag ersetzt (der auch für die Prüfung nach EN 443 für Feuerwehrhelme verwendet wird). Dieser Schläger wiegt 1 kg und fällt aus einer Höhe von 2,5 Metern für die Messung von Auswirkungen auf die Krone des Helms und von zwei Metern für Schläge auf den Teil des Helms, der nicht die Krone ist, wobei kein Kontakt zwischen dem Schläger und der Kopfform zulässig ist.

Diese Art von Helm ist stabiler am Kopf angebracht, sodass der Helm beim Aufprall nicht herunterfallen kann. Diese zusätzliche Stabilität wird durch das Kopfband, den Kinnriemen und die Schale, welche aus dickeren oder härteren Materialien besteht, erreicht. Trotz der höheren Sicherheit und des zusätzlichen Schutzes sind diese Helme schwerer als herkömmliche Schutzhelme, was bei bestimmten Arbeiten störend sein kann.

Verbindliche Anforderungen Optionale Anforderungen
  • Stoßdämpfend, seitlich und senkrecht
  • Durchdringungsresistent, seitlich und senkrecht
  • Feuerresistent
  • Befestigungssystem: Kinnriemen gibt nach bei mindestens 150 N und maximal 250 N
  • Wirksamkeit des Befestigungssystems: Während des Stoßdämpfungs- und Penetrationstests darf sich der Helm nicht vom Testkopf lösen
  • Sehr niedrige Temperaturen (-20°C oder -30°C)
  • Sehr hohe Temperaturen (+150 °C)
  • Elektrische Isolierung (440 V)
  • Geschmolzenes Metall (MM - Molten Metal)
  • Seitliche Verformung

EN 812 – Industrie-Anstoßkappen

Industrielle Stoßkappen sollen vor den Folgen eines Aufpralls mit dem Kopf gegen harte, statische Objekte schützen, welche Platzwunden oder andere oberflächliche Verletzungen verursachen können. Sie dienen nicht zum Schutz vor den Auswirkungen von herabfallenden oder geworfenen Gegenständen, bewegten oder schwebende Lasten.

Der Test für EN 812 verwendet ein niedrigeres Energieniveau als die Anforderungstests für EN 397: Ein 5 kg schweres Objekt wird aus einer Höhe von 250 mm mit einer maximalen übertragenen Kraft von 15 kN auf den Helm fallen gelassen. Der Test wird an der Vorder- und Rückseite der Kappe durchgeführt, wobei die Kopfform um 30° und 60° geneigt ist, um die Art der möglichen Einflüsse widerzuspiegeln.

Auch für Stoßkappen ist ein Durchdringungstest erforderlich, da sie vor scharfen und spitzen Gegenständen (z. B. Ecken) schützen sollen. Der Unterschied zum EN 397-Test besteht darin, dass der Konus spitz ist und der Test darauf basiert, ob das Objekt die Kopfform unter dem Helm berührt. Auch die Stoßdämpfungstest wird mit einem niedrigeren Energieniveau durchgeführt.


EN 50365: Elektrisch isolierende Helme für Arbeiten an Niederspannungsanlagen

Diese Schutzhelme werden in Umgebungen mit hohem elektrischem Spannungspotential (bis zu 1000 Volt Wechselstrom oder 1500 Volt Gleichstrom) verwendet. Diese Norm übertrifft die Anforderungen der (optionalen) elektrischen Widerstandsprüfungen von EN 397 und EN 812.

Die Testmethode für EN 50365 ähnelt diesen Normen: Die Helmschale wird mit Wasser gefüllt und dann in einen Wassertank gegeben. Elektroden werden innen und außen in der Schale im Wasser platziert und eine Spannung von 5000 Volt oder 10.000 Volt angelegt. Im Versuch mit 10 000 Volt darf die Stromstärke 3,5 mA nicht überschreiten.

Obligatorische Anforderungen:

  • Alle Helme müssen auch die Anforderungen nach EN 397 erfüllen.
  • Schutz gegen Wechselspannung bis 1000 Volt (Wechselstrom) oder Gleichspannung bis 1500 Volt (Gleichstrom).
  • Isolierhelme dürfen keine leitfähigen Teile enthalten.
  • Lüftungsöffnungen (falls vorhanden) dürfen keinen versehentlichen Kontakt mit stromführenden Teilen zulassen.




Wartung der Kopfschutzausrüstung


Ein entscheidender und oft vernachlässigter Sicherheitsaspekt ist, dass sowohl Schutzhelme als auch Anstoßkappen ein Haltbarkeitsdatum haben. Bei Gebrauch beträgt diese Laufzeit etwa 2 Jahre. Wird ein Schutzhelm oder eine Anstoßkappe jedoch einem Aufprall ausgesetzt, muss er ersetzt werden, auch wenn keine sichtbaren Anzeichen von Schäden erkennbar sind.

Wird der Kopfschutz nicht benutzt, kann die Haltbarkeit bei sachgemäßer Lagerung bis zu 5 Jahre betragen. Das Herstellungsdatum muss vom Hersteller im Helm angegeben werden und sollte vor der Verwendung eines Produkts überprüft werden.

Ein Schutzhelm hält am längsten, wenn er in der Originalverpackung aufbewahrt wird und keiner direkten Sonneneinstrahlung und Hitze ausgesetzt wird. In der Regel macht der Hersteller das Verfallsdatum auf dem Kopfschutz ersichtlich. Dies sollte jedoch nicht mit dem Herstellungsdatum verwechselt werden, das gemäß EN 397 auf dem Helm vermerkt sein muss.

Bevor Sie einen Helm verwenden, muss er durch entsprechende Einstellung am Kopf des Trägers befestigt werden: Kopfband, Höhe der Ohren und, falls vorhanden, die Länge des Kinnriemens. Die Einstellung des Helmes sollte vom Benutzer nicht geändert werden.

Außerdem sollten Sie immer nach Anzeichen Ausschau halten, die darauf hinweisen, dass der Kopfschutz nicht mehr das erforderliche Maß an Schutz bietet. Wenn der Sicherheitshelm verblasst, kreidig oder spröde ist, sollte er ersetzt werden. Helme, die eingebeult, stark abgerieben sind oder schweren Stößen ausgesetzt wurden, sollten ebenfalls ersetzt werden.

Wir empfehlen außerdem Schutzhelme regelmäßig zu reinigen. Im Allgemeinen ist die Behandlung mit warmem Wasser und Seife ausreichend. Die Verwendung von Lösungsmitteln, sehr heißem Wasser oder scharfen Schleifmitteln wird nicht empfohlen. Reinigung und Desinfektion sind besonders wichtig, wenn der Träger übermäßig schwitzt oder mehrere Personen dieselbe Kopfbedeckung tragen.


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